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11.09.2003

Drehzahl - Affinitätsgesetze

Das Affinitätsgesetz beschreibt die Drehzahlabhängigkeit der Förderkenngrößen von Kreiselpumpen. Es lässt sich aus den allgemeinen Ähnlichkeitsbeziehungen als Sonderfall herleiten.

Es gilt:

1. Modellgesetz



2. Modellgesetz


3. Modellgesetz



Q - Förderstrom
H - Förderhöhe
P - Leistungsaufnahme
n - Drehzahl
Die Indizes beziehen sich auf die jeweilige Drehzahl.

Die Affinitätsgesetze gelten exakt für reibungsfreie, inkompressible Strömungen. Für technische Anwendungsfälle sind sie als Näherungslösung zu betrachten.

Verschiedene Drehzahlen werden bei kleinen und mittleren Pumpen durch Wicklungsumschaltungen realisiert. Eine Drehzahländerungen ist damit stufenweise möglich.
Für größere Kreiselpumpen sind langsam laufende elektrische Antriebe sehr teuer, so dass für diese Fälle Untersetzungsgetriebe zum Einsatz kommen.





Themengruppe PUMPENKENNLINIE