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15.04.2003 BWT Bilanzpräsentation - Highlights des Jahres 2002 |
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BWT 2002: Konzernumsatz auf 431 Mio. EUR gesteigert, starke Marktanteilsgewinne am europäischen Heimmarkt, Cash Flow auf Rekordhöhe, volle Auftragsbücher Der BWT-Konzernumsatz wurde 2002 im Vergleich zum Vorjahr um 2,7% gesteigert, was bei stagnierenden bzw. teilweise sogar rückläufigen Märkten bedeutende Marktanteilsgewinne für die BWT bedeutet.
Auftragsbestand: 118,7 Mio. EUR, +3,1% zum Vorjahr Auf Rekordniveau präsentierte sich der Auftragsbestand per 31.12.2002: Mit einem Wert von 118,7 Mio. EUR wurde der hohe Orderbestand zum Vergleichszeitpunkt des Vorjahres nochmals um 3,1% überschritten. EBITDA 39,7 Mio. EUR, +0,3% zum Vorjahr EBIT 24,4 Mio. EUR, -6,8% zum Vorjahr Gewinn nach Minderheiten 15,2 Mio. EUR, +/-0,0% zum Vorjahr Das operative Ergebnis der BWT Gruppe war im Jahr 2002 durch einen gestiegenen Margendruck im Halbleitergeschäft und durch Sonderabschreibungen und Struktur- anpassungskosten bei der englischen Tochtergesellschaft Kennicott gekennzeichnet. Somit reduzierte sich das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) von 26,1 Mio. EUR auf 24,4 Mio. EUR. Das EBIT nach Sparten entwickelte sich wie folgt:
Das Finanzergebnis wurde dank optimierter Finanzierungsstruktur und den Erfolgen im Cash Management um 15,1% auf –4,0 Mio. EUR verbessert. Damit lag das Ergebnis vor Steuern bei 20,4 Mio. EUR, –4,9% zum Vorjahreswert von 21,4 Mio. EUR. Durch eine geringere Konzernsteuerquote verringerte sich das Ergebnis nach Steuern mit 15,7 Mio. EUR nur knapp um –0,6% gegenüber dem Vorjahreswert von 15,8 Mio. EUR. Die Gewinnanteile für Minderheitengesellschafter blieben ebenfalls annähernd auf Vorjahresniveau, somit betrug das Konzernergebnis im Wirtschaftsjahr 2002 15,2 Mio. EUR und blieb damit im Vergleich zum Vorjahr praktisch unverändert. Dividende wird um 9% erhöht Trotz des stagnierenden Jahresergebnisses wird der Vorstand der kommenden Hauptversammlung wie ursprünglich geplant eine um 9% erhöhte Dividendenausschüttung von 0,24 EUR je Aktie (Vorjahr: 0,22 EUR) vorschlagen. Damit kommen im Juni 2003 voraussichtlich insgesamt 4.280.040 EUR oder 28,2% des Konzernergebnisses zur Auszahlung an die Aktionäre. Vermögens- und Finanzlage deutlich verbessert Cash Flow aus Geschäftstätigkeit erreicht Rekordwert von 31,6 Mio. EUR Das bereits im vierten Quartal 2001 in der BWT Gruppe gestartete “Cash-positiv-Programm” hat im Geschäftsjahr 2002 bedeutende Fortschritte gemacht. Der Cash Flow aus dem Ergebnis stieg von 28,8 Mio. EUR um 11,1% auf 32,0 Mio. EUR und der Cash Flow aus der Geschäftstätigkeit erhöhte sich von 4,3 Mio. EUR im Jahr 2001 auf 31,6 Mio. EUR. Das Konzerneigenkapital erhöhte sich im Jahr 2002 um 12,2 Mio. EUR auf 123,4 Mio. EUR und betrug damit 34,0% der Bilanzsumme (Vorjahr: 29,1%). Insgesamt verringerte sich die Bilanzsumme um 4,9% auf 363,2 Mio. EUR . Das Gearing konnte von 101,8% auf 73,8% verbessert werden. Investitionen: 10,1 Mio. EUR (Vorjahr 15,1 Mio. EUR) 9,6 Mio. EUR in Immaterielles und Sachanlagevermögen Die BWT Gruppe hat im Jahr 2002 10,1 Mio. EUR in das Anlagevermögen investiert. Dieser Wert liegt um etwa einem Drittel unter dem Vorjahr und betraf hauptsächlich Rationalisierungs- und Ersatzinvestitionen an den Produktionsstandorten in Frankreich, Deutschland, der Schweiz und Österreich. Personalbestand per 31.12.2002: 2.466 Personen Zum Bilanzstichtag 2002 waren im Konzern insgesamt 2.466 Personen beschäftigt, dies bedeutete einen Rückgang des Mitarbeiterstandes gegenüber dem Vorjahr (2.511) um 45 Personen oder 1,8 %. Ein großer Anteil des Personalabbaues war durch die Kennicott UK bedingt, wo der Beschäftigtenstand von 65 auf 41 Personen reduziert wurde. Ausblick Vor dem Hintergrund einer weiterhin schwachen Weltkonjunktur mit unerfreulichen und unstabilen Aussichten erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2003 im Geschäftsbereich Aqua Ecolife Technologies einen leichten Umsatzanstieg, während für das Industriegeschäft eher rückläufige Umsatzerwartungen bestehen. Zwar sind die Aussichten im Nahrungsmittel- und Getränkeindustriebereich, sowie im Pharma- und im kommunalen Trink- und Abwassergeschäft aufgrund des Auftragsbestandes äußerst positiv zu bewerten, allerdings ist in der für die Christ Gruppe wichtigen Halbleiterbranche mit einer Besserung erst 2004 zu rechnen. Eine Erhöhung des Konzernergebnisses ist durch den Wegfall der Verluste aus der Kennicott-Beteiligung möglich, die weitere Forcierung des Cash-Positiv-Programmes und die Verbesserung des Gearings auf weniger als 65% ist Ziel des BWT Managements. BWT Aktiengesellschaft |
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