15.05.2008

Führender Ausstatter von Schienenfahrzeugen

Moderne Hochleistungszüge kühlen ihre Leistungselektronik mit Spaltrohrmotorpumpen der Baureihe Etaseco von KSB (Foto: KSB).

Von 1996 bis heute verkaufte KSB etwa 17.000 Pumpen der Baureihe Etaseco für den Einbau in Hochgeschwindigkeitszügen, Hochleistungslokomotiven und S-Bahnen.

Die am Standort Pegnitz gefertigten Pumpen setzt man zur Kühlung der Stromrichter in den Traktionssystemen ein.

Abhängig von der Leistung des Elektroantriebes sind die Stromrichter der Traktionssysteme entweder luft- oder flüssigkeitsgekühlt. Die großen Elektroantriebe erfordern heute überwiegend flüssigkeitsgekühlte Stromrichter.

Im Kühlsystem wälzt die leckagefreie Spaltrohrmotorpumpe ein Glykol-Wasser-Gemisch mit einem Förderdruck von bis zu 4 bar um. Dabei kann die Kühlmitteltemperatur je nach klimatischen Verhältnissen von -50°C bis max. + 80°C reichen.

Ein Grund für den erfolgreichen Einsatz der Pumpenbaureihe liegt darin, dass sie die hohen Anforderungen hinsichtlich Qualität, Vibrationsverhalten, Geräusch, lange Servicezyklen und hohem MTBF-Wert (Mean Time Between Failures) erfüllt.

Bevor die Pumpe in der Bahnanwendung zum Einsatz kommt, müssen umfangreiche Tests nach der Norm EN 60349-2 und EN 61373 nachgewiesen werden.

Heute arbeiten KSB-Pumpen in Loks auf der ganzen Welt, unter anderem in:

  • Australien (Queensland)
  • Belgien
  • Bulgarien
  • China (DJ8, DJ4, CHN)
  • Dänemark
  • Deutschland (ICE-3, BR 426-426, BR 185.2, BR 189)
  • Frankreich (TGV–POS, NAT)
  • Großbritannien
  • Italien (E464, AGV)
  • Korea
  • Litauen
  • Österreich (ÖBB 1016/1116, 2016)
  • Portugal
  • Russland
  • Schweiz (S-Bahn Zürich)
  • Spanien
  • USA (NJT).

Bild: Moderne Hochleistungszüge kühlen ihre Leistungselektronik mit Spaltrohrmotorpumpen der Baureihe Etaseco von KSB (Foto: KSB).

Quelle: KSB

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