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25.09.2015

Eatons elektronischer Motorstarter mit SmartWire-DT-Anbindung erfasst relevante Motordaten

Mit den neuen multifunktionalen elektronischen Motorstartern EMS mit SmartWire-DT-Anbindung lassen sich dank erweiterter Kommunikationsfähigkeit die Maschinenverfügbarkeit erhöhen und Stillstandzeiten minimieren (Foto: Eaton Electrical)

Mit der neuen Generation der multifunktionalen elektronischen Motorstarter EMS mit SmartWire-DT-Anbindung (EMS…SWD) unterstützt das Energiemanagement Unternehmen Eaton die Industrie dabei, ihre Maschinenverfügbarkeit zu erhöhen und Stillstandzeiten zu minimieren. Dies gelingt vor allem durch die erweiterte Kommunikationsfähigkeit des Schaltgerätes.

In Kombination mit SmartWire-DT erfasst und kommuniziert der EMS nun wesentlich mehr relevante Motordaten als bisher. Diese dezentrale Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten der präventiven Wartung und vereinfacht den Service. Durch die schlanke Verdrahtung und die Kommunikationsfähigkeit von SmartWire-DT trägt das Gerät dazu bei, dass Anwender einfachere, kostengünstigere und kompaktere Maschinen und Anlagen sowie stabilere Fertigungsprozesse realisieren können.

Der elektronische Motorstarter, der via steckbarer Schnittstelle mit SmartWire-DT verbunden wird, ist in der Lage, Daten wie Motorstrom, Überlast und nützliche Diagnosedaten zu erfassen und diese in der Applikation zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung zu stellen. Über Gateways lassen sich diese Daten an alle gängigen industriellen Feldbusse übertragen.

Dies bietet dem Anwender mehrere Vorteile: Zum einen lassen sich kritische Lastzustände der Motoren frühzeitig erkennen. Das Bedienpersonal kann so im Falle einer drohenden Abschaltung im Vorfeld Maßnahmen ergreifen, die das Auslösen der Motorschutzfunktion und den damit verbundenen Ausfall des Antriebs verhindern. Zum anderen erleichtert die Datentransparenz auch die Diagnose und die Wartung, da der EMS im Auslösefall detaillierte Informationen über die Ausfallursache, z.B. Phasenausfall, liefert.

„SmartWire-DT reduziert nicht nur den Aufwand für Projektierung, Verdrahtung und Inbetriebnahme, sondern verwandelt einfache Schaltgeräte mit minimalem Aufwand in kommunikationsfähige Automatisierungskomponenten“, erklärte Mike Edelmann, verantwortlicher Produktmanager bei Eaton. „Mit dem neuen elektronischen Motorstarter bedient Eaton die wachsende Nachfrage des Marktes nach fortschrittlichen Motorstart- und Motorschutzlösungen, die durch erweiterte Diagnosefunktionen die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen erhöhen“.

Als kompaktes Multifunktionsschaltgerät vereint der EMS die vier Features Motor-Direktstart, Motor-Wendestart, Motorschutz sowie sicherheitsgerichtete Stillsetzung nach Kategorie 3 (EN 13849-1) in einem Gerät. Durch die Bauteilreduzierung und die Verwendung der werkzeuglosen Push-in-Technologie reduziert sich der Verdrahtungsaufwand im Vergleich zu konventionellen Schaltgerätekombinationen um bis zu 60 Prozent, der Anteil der benötigten Hardwarekomponenten sogar um bis zu 70 Prozent. Dank elektronischem Weitbereichsüberlastschutz deckt das Gerät in nur zwei Ausführungen die Strombereiche von 0,18 bis 6,5 A (AC-53a) bzw. 9 A (AC-51) ab und vereinfacht so die Produktauswahl und Ersatzteilhaltung. Mit einer Baubreite von nur 30 mm spart es zudem wertvollen Platz im Schaltschrank ein. Hauptanwendungsgebiete des, dank Hybridschalttechnik quasi verschleißfrei arbeitenden, EMS für Motoren mit Leistungen von 0,06 bis 3 kW sind die Bereiche Fördertechnik bzw. Logistiksysteme und Verpackungsmaschinen.

Bild: Mit den neuen multifunktionalen elektronischen Motorstartern EMS mit SmartWire-DT-Anbindung lassen sich dank erweiterter Kommunikationsfähigkeit die Maschinenverfügbarkeit erhöhen und Stillstandzeiten minimieren (Foto: Eaton Electrical)

Quelle: Eaton Electrical

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