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14.01.2016

Desinfektion und Druckprüfung in einem Arbeitsgang mit Esders Dosierkoffer

Esders Desinfektions-Dosierkoffer (Image: Esders GmbH)

Druckprüfung und Desinfektion in einem Arbeitsgang: Mit dem Desinfektions-Dosierkoffer EDK 20 bietet die Esders GmbH eine kompakte Komplettlösung zur effektiven Desinfektion neu verlegter Wasserleitungen an. Der EDK ermöglicht es, die Wasserleitung schon im Zuge der Druckprüfung präventiv zu desinfizieren.

Mit diesem kombinierten Verfahren können Versorger bis zu mehreren Tagen Zeitersparnis bei der Inbetriebnahme neu verlegter Leitungen erzielen.

„Hygiene wird in der Wasserverteilung aus gutem Grund großgeschrieben“, sagt Geschäftsführer Bernd Esders. Denn bei der Neuverlegung von Wasserleitungen kommen diese mit der Umgebung in Kontakt. Hierbei können sie mit gefährlichen Keimen verunreinigt werden. Erst nach einer Desinfektion und anschließender negativer Beprobung darf die Leitung in Betrieb genommen und an das bestehende Wasserversorgungsnetz angebunden werden. Der Desinfektions-Dosierkoffer EDK 20 ermöglicht es, schon im Rahmen der vorausgehenden Druckprüfung präventiv zu desinfizieren.

Zum Befüllen der Leitung wird der Dosierkoffer zwischen das Standrohr und die neu verlegte Leitung geschaltet. Zum Aufdrücken der Leitung kann die Prüfpumpe zwischen Dosierkoffer und Leitung eingesetzt werden. Die Kombination von Desinfektion und Druckprobe hat sich im Betriebsalltag von Versorgern bewährt. Bei diesem Verfahren wird schon bei der ersten Füllung der Rohrleitung Wasserstoffperoxid-haltiges Wasser eingeleitet. Durch den bei der Druckprobe auftretenden höheren Druck wird die Desinfektionslösung in die Poren der Rohrauskleidung (zum Beispiel Zementmörtel) und der Verbindungen bei Flanschen, Muffen und Kupplungen gepresst. So wird die Leitung auch in Bereichen desinfiziert, die im späteren Betrieb unter Normaldruck kaum wieder erreicht werden. „Bei gemufften Leitungen etwa dringt die Desinfektionslösung so effektiv bis in die letzten Muffenbereiche ein“, sagt Bernd Esders.

Neben der Nutzung des hohen Drucks für die Desinfektion kann das kombinierte Verfahren die Freigabe neu verlegter Leitungen beschleunigen. „Wenn eine Beprobung positiv ist und nicht zur Freigabe führt, verzögert dies die Freigabe schnell um mehrere Tage“, sagt Bernd Esders. In diesem Falle stünden die vergleichsweise geringen Mehrkosten für die Desinfektionslösung in keinem Verhältnis zu den Kosten einer verspäteten Inbetriebnahme. Daneben eignet sich der Dosierkoffer auch für die Desinfektion von bestehenden Rohrleitungen, Behältern und im häuslichen Installationsbereich.

Die Desinfektion mit Wasserstoffperoxid erlaubt das einfache Entsorgen des geimpften Wassers nach der Verwendung. Die Hauptinhaltsstoffe zersetzen sich zu Wasser und Sauerstoff, sodass die verbrauchte Desinfektionslösung in die Kanalisation oder einen Vorfluter abgegeben werden kann. Daneben ist auch die Förderung von Chlorbleichlauge möglich.

Einmal eingestellt, muss die Dosierung nicht mehr verändert werden. Nach der Devise „Plug in and work“ beinhaltet der Koffer alle notwendigen Anschlüsse. Mit Abmessungen von 63 x 21,5 x 44 cm (B x H x T) und einem Gewicht von 13 Kilogramm ist der EDK ein funktionaler und handlicher Begleiter.

Bild: Esders Desinfektions-Dosierkoffer (Image: Esders GmbH)

Quelle: Esders GmbH

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