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02.03.2017

Esders TracerJect: Wasserleckagen im laufenden Betrieb präzise mit Tracergas orten

Beim TracerJect-Verfahren wird ein zugelassenes, detektierbares Gas mit geringem Wasserstoffanteil (H2) dem Wasserstrom im zu prüfenden Netzabschnitt hinzugefügt und oberirdisch detektiert. (Foto: Esders)

Die Esders präsentiert ihr neues TracerJect Spürgas-Verfahren zur Ortung von Wasserleckagen im laufenden Betrieb.

Das Verfahren basiert auf bewährter Esders-Messtechnik wie etwa dem Spürgerät Hunter H2. Dabei wird ein zugelassenes, detektierbares Gas mit geringem Wasserstoffanteil (H2) dem Wasserstrom im zu prüfenden Netzabschnitt hinzugefügt und oberirdisch detektiert. Mit TracerJect lassen sich Leckagen auch bei Leitungen aus Kunststoff auf großer Strecke und mit hoher Nennweite präzise lokalisieren.

„Mit dem TracerJect-Verfahren lassen sich Leckagen präzise aufspüren, wo akustische Verfahren an ihre Grenzen stoßen und nicht mehr zielführend sind“, sagt Clemens Fentker, Produktmanager Wasser bei Esders. Das in den Netzabschnitt eingelassene Spürgas enthält einen Wasserstoffanteil von circa fünf Prozent. Je nach vorherrschendem Wasserdruck beträgt der Anteil die Spürgas-Beimischung insgesamt zwischen zwei und zehn Prozent des Wasserdurchflusses. Diese Menge ist gut im Wasser lösbar, sodass keine Probleme beim laufenden Betrieb oder in der Verteilung entstehen.

Während des Ortungsverfahrens tritt der leichte Wasserstoff an der Leckstelle aus, selbst wenn sich das Leck an der ungünstigsten Stelle des Netzabschnitts, also der Rohrsohle, befindet. Beim Austritt trennen sich Gas und Wasser durch die Entspannung – ähnlich wie bei einer Sprudelflasche. Es reichert sich im Erdboden an und bildet eine konzentrierte Gasansammlung. Um das Spürgas und damit das Leck exakt aufzuspüren, wird die Gasansammlung mit dem mobilen Vakuum-Sonden-System VSS 15 im Erdreich abgesaugt. Als Spürgerät kommt das Esders Hunter H2 zum Einsatz. Dessen hochempfindlicher Wasserstoffsensor erkennt das Gas und zeigt die exakte Position der Leckage an.

Hunter H2 – bewährt, robust und anwenderfreundlich

Der Esders Hunter H2 besitzt ein robustes Metallgehäuse mit gummiertem Kantenschutz und ist dank übersichtlicher Tastenanordnung und Menüstruktur leicht zu bedienen. Im Inneren des Hunter H2 befinden sich neben dem Wasserstoffsensor eine integrierte Pumpe mit hoher Durchfluss- und Unterdruckleistung sowie ein zweiter Sensor für die punktgenaue Lokalisation in Sondenlöchern. Das praxiserprobte Hunter H2 reagiert schnell und sensibel auf geringste Wasserstoffspuren in der angesaugten Probe, signalisiert diese durch ein akustisches Signal und meldet sie gleichzeitig auf dem dazugehörigen Grafikdisplay.

Bild: Beim TracerJect-Verfahren wird ein zugelassenes, detektierbares Gas mit geringem Wasserstoffanteil (H2) dem Wasserstrom im zu prüfenden Netzabschnitt hinzugefügt und oberirdisch detektiert. (Foto: Esders)

Quelle: Esders

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