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28.04.2017

Neuer Umsatzrekord: Esders konsolidiert 2016 das hohe Niveau des Vorjahres

Mit großer finanzieller und technischer Unabhängigkeit geht die Esders GmbH in das 28. Jahr ihres Bestehens. Der Mess- und Prüftechnikspezialist für die Gas- und Wasserversorgung hat im abgelaufenen Jahr 8,95 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet.

Mit einer moderaten Steigerung von drei Prozent wuchs das Familienunternehmen zum 18. Mal in Folge und konnte das hohe Niveau des Vorjahres konsolidieren. Der Investitionsschwerpunkt lag 2016 auf der CNC-Fertigung. So erhöht Esders die Fertigungstiefe und damit die Wertschöpfung am Standort in Haselünne. Zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit trägt neben der hohen Eigenkapitalquote von über 90 Prozent der Ausbau der eigenen Stromversorgung bei. 2017 plant Esders, die Produktion zu erweitern.

„Durch eine neue CNC-Drehmaschine und eine neue CNC-Fräse haben wir die Umstellung auf Eigenproduktion der Mechanik weiter forciert”, sagt Geschäftsführer Bernd Esders. Das Unternehmen macht sich damit unabhängiger von Lieferanten und gewinnt an Flexibilität, die wiederum den Kunden zugutekommt. Passend dazu konnten die Servicedurchlaufzeiten bei steigendem Wartungsaufkommen erneut um mehr als zehn Prozent gesenkt werden. „Damit bewegen wir uns weit unterhalb des marktüblichen Niveaus”, sagt Firmengründer Esders.

Unternehmen produziert Großteil seines Strombedarfes selbst

Im Sinne der Nachhaltigkeit erfolgte der Ausbau der Strom-Eigenproduktion im vergangenen Jahr durch eine weitere Photovoltaikanlage mit 24 kW Peak Leistung. Seit 2015 produziert die Esders GmbH 40 Prozent ihres Energiebedarfs selbst. Die neue Anlage soll dazu beitragen, dass dieser Anteil auf deutlich über 50 Prozent gesteigert wird – bei steigendem Strombedarf. 90 Prozent des selbst erzeugten Stroms werden in der Produktion genutzt. Im Jahresverlauf wuchs die Belegschaft um fünf Kollegen auf 95 Mitarbeiter, darunter 14 Auszubildende. Platz für zukünftiges Wachstum soll im laufenden Jahr mit dem Neubau einer Produktions- und Lagerhalle geschaffen werden, mit der das Werk 2 um 40 Meter wächst.

Mit Blick auf die Zukunft freut es Bernd Esders, dass die zweite Generation in den Kernthemen Entwicklung und Vertrieb Impulse für die langfristige Ausrichtung des Familienunternehmens setzt. So zeichnet Sohn Martin Esders im Produktsegment Gasmesstechnik für die Expansion in China, Südostasien und Zentralasien verantwortlich. „Wir möchten auch weiterhin unkonventionelle Wege gehen und damit den Stand der Technik für die nächste Gerätegeneration prägen. Diese Technik wollen wir in zunehmendem Maß auch in neuen Märkten anbieten und vermarkten”, sagt Bernd Esders.

Quelle: Esders

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