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21.08.2017

Tsurumi: Pumpenausfall durch Korrosion - Anodenblöcke nachrüsten

Tauchpumpen für Schmutzwasser: Nachgerüste Anodenblöcke verhindern, dass der Pumpenkörper schnell Korrosion ansetzt (Foto: Tsurumi)

Geht´s ins Wasser, ist Korrosion ein Thema: Viele Pumpen und Aggregate reagieren mit verkürzter Haltbarkeit, wenn sie aggressiven Medien wie Salzwasser ausgesetzt sind. Nachrüstbare Anodenblöcke und ein Bauteiltausch schaffen Abhilfe.

Was wohl nur wenige Anwender wissen: Auch „rostfreie“ Pumpen aus Edelstahl sind vor Korrosion nicht gefeit. Denn die zerstörende Reaktion setzt ein, wenn die dünne Passivschicht auf der Oberfläche beschädigt ist. Ein spitzer Schlag aufs Gehäuse mag genügen.

Häufiger allerdings sind Gerätschaften aus Gussmetallen gefährdet, während solche aus Titan am widerstandsfähigsten sind. Generell gilt: Je aggressiver das Medium, um so reaktiver das Metall. Dann blüht schnell der Rost auf. Schon Salzwasser entfaltet ein erhebliches Potenzial für eine Kontaktkorrosion, wenn es unterschiedliche Metalle verbindet – also grundsätzlich immer. Bei dieser Problematik sitzen alle Hersteller im selben Boot.

Der Düsseldorfer Baupumpenmarktführer Tsurumi bietet daher jetzt nachrüstbare Opferanoden an. Die massiven Platten aus Aluminium oder Zink werden einfach ans Gehäuse geschraubt. Alles benötigte Material liegt dem Komplett-Set bei, das auch im Handel erhältlich ist. Zwei Platten sind pro Pumpe vorgesehen. Gezielt setzen sie eine Bimetallkorrosion in Gang: Korrosion greift stets das unedlere Metall an, fortan also die Anoden. Diese verrosten, während der Pumpenkörper aus dem edleren Metall praktisch verschont bleibt. Der lokale Effekt stoppt, wenn das Material der Opferanode durch Korrosion verbraucht ist. Durch diesen „galvanischen Trick“ kann sich die Standzeit der Pumpen enorm verlängern. Werden verbrauchte Anoden durch neue ersetzt, startet der Zyklus von neuem.

Allerdings funktioniert das Prinzip nicht bei rotierenden Bauteilen wie dem Laufrad an der Einsaugöffnung der Pumpe. Tsurumi hat deshalb speziell gehärtete Laufräder zum Austausch entwickelt. Der korrosive Abtrag ist bei ihnen um etwa 90 Prozent reduziert, so dass sich auch hier bessere Standzeiten ergeben. Die Montage ist durch Lösen weniger Schrauben vom Anwender möglich.

Die Nachrüstung ist eine Investition, die sich auszahlen dürfte: Manch ungeplanter Pumpenstopp könnte teuerer sein, und eine Neuanschaffung wäre es sowieso. Indes, wer zu Pumpen aus Titan und glasfaserverstärktem Kunststoff greift, zum Beispiel Tsurumis TM-Serie, ist von Anfang an auf der sicheren Seite.

Bild: Tauchpumpen für Schmutzwasser: Nachgerüste Anodenblöcke verhindern, dass der Pumpenkörper schnell Korrosion ansetzt (Foto: Tsurumi)

Quelle: Tsurumi

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