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20.09.2017

IFAT India 2017: Highlights aus dem Rahmenprogramm

Im Rahmenprogramm diskutieren die Top-Experten der indischen Umweltbranche (Foto: IFAT India)

Die IFAT India 2017 steckt in den Startlöchern. Drei Wochen vor Veranstaltungsbeginn steht fest: Indiens größte Umwelttechnologiemesse hat bei Aussteller- und Flächenzahl deutlich zugelegt.

Über 170 Unternehmen werden von 26. bis 28. September im Bombay Exhibition Centre (BEC) in Mumbai erwartet – auf 8.000 Quadratmetern. Einen zusätzlichen Mehrwert für Aussteller und Besucher bietet das begleitende Rahmenprogramm. In zahlreichen Foren, Konferenzen und Wettbewerben greift es aktuelle Themen der indischen Umweltbranche auf.

Leitthema Ressourceneffizienz
Zu den Kernthemen des Programms zählt die Ressourceneffizienz – aus aktuellem Anlass: Erst kürzlich trafen Indien und die Europäische Union mit der Resource Efficiency Initiative (REI) eine Vereinbarung zur engeren Zusammenarbeit in diesem Bereich. Um das Projekt voranzutreiben, organisiert die EU auf der IFAT India 2017 den Veranstaltungsblock Opportunities and Potential: Innovations in Resource Recovery and Secondary Resource Utilization. Die Session widmet sich folgenden Fragen: Wie kann sich Indien zu einer ressourceneffizienten Wirtschaft entwickeln? Wie kann die Wiederverwendung von Sekundärrohstoffen gefördert werden? Und welche politischen Rahmenbedingungen sind nötig, um die internationalen Standards auf dem Subkontinent umzusetzen?
Neue Programmpunkte
Neu ist die Environmental Technologies Conference, die vom indischen Think Tank The Energy and Resources Institute (TERI) organisiert wird. Am ersten Messetag stehen CEO Foren zum städtischen Wassermanagement, der Behandlung von Siedlungsabfällen und Luftreinhaltung auf dem Programm. Am 27. September werden diese Themen mit hochrangig besetzten Fachvorträgen und Panel Discussions vertieft.
Auch für die Politik ist die IFAT India die geeignete Plattform: Erstmals findet das Business to Government Forum statt, auf dem Regierungsvertreter über aktuelle Umweltprojekte informieren und Kontakte zu passenden Technologieanbietern knüpfen können. Zu den bisherigen Teilnehmern zählt unter anderem Manjeet Singh, Generalsekretär der Regierung im indischen Staat Rajasthan.

Bewährte Besuchermagnete
Der Publikumsliebling des vergangenen Jahres, das Active Learning Center, hält auch dieses Jahr eine Vielzahl praxisorientierter Veranstaltungen bereit: Im Veranstaltungsformat Products in Practice können die Besucher zum Beispiel Systeme für das Management von Starkregen direkt testen, oder bei der Water Skills Competition ihre Kenntnisse im Betrieb von Kläranlage und der Abwasseraufbereitung unter Beweis stellen. Auch der Nachwuchs kommt nicht zu kurz: Die mittlerweile dritte University Challenge ermöglicht es Studenten, erste Erfahrungen im integrierten Ressourcen-Management zu sammeln.

Starke Partner
Am umfangreichen Rahmenprogramm der IFAT India sind zahlreiche Branchenverbände beteiligt, nationale als auch internationale. Dazu zählen unter anderem die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA), die International Biogas Association (IBA), die International Solid Waste Association (ISWA), die SDG Foundation sowie TERI.

Bild: Im Rahmenprogramm diskutieren die Top-Experten der indischen Umweltbranche (Foto: IFAT India)

Quelle: IFAT India

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